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St. Veits Dom ( Veitsdom )

Der Dom auf dem Berg, dessen Turm hoch über Prag in den Himmel ragt, ist der St. Veits Dom (Chrám sv. Víta) auf dem Gelände der Prager Burg. Größter und wichtigster Sakralbau Prags, geistliches Symbol des tschechischen Staates.

Erbaut wurde der mächtige Dom unter Karl IV von dem Franzosen Mathias von Arras. Der Grundstein wurde im Jahr 1344 gelegt. Der Architekt starb aber noch, bevor der Bau fertiggestellt werden konnte. Der Kaiser berief als dessen Nachfolger den aus Schwäbisch-Gmünd stammenden Peter Parler zum Architekten, der zu diesem Zeitpunkt erst 23 Jahre alt war. Peter Parler gestaltete sowohl das südliche Querschiff wie auch den Chor. Diese Arbeiten dauerten 46 Jahre. Nachdem Parler ebenfalls gestorben war, stoppten die Bauarbeiten durch die Hussitenkriege und wurden erst später wieder aufgenommen. Zu dieser Zeit entstanden die beiden Westtürme der Kathedrale. Die Arbeiten am Veitsdom sollten danach nach den Plänen von Peter Parler weitergeführt werden und wurden erst im Jahr 1929 für beendet erklärt.

Doch nicht immer hielten sich die nachfolgenden Generationen von Architekten, Bauarbeiten und Kunsthandwerker an diese Pläne. Die wechselnden Stilepochen führten dazu, dass moderne Stile mit in den Bau einflossen.

Neben dem Turm mit seiner großartigen Aussicht, gibt es einige weitere Besonderheiten die den Veitsdom so einzigartig machen. Die größte Glocke des Doms ist die Sigismundglocke. Sie wiegt 17 Tonnen und ist die größte Glocke der Tschechischen Republik. Das Innere des St. Veits Doms ist prunkvoll ausgestattet. Sehr sehenswert ist die mit Halbedelsteinen und mit vergoldetem Stuck ausgekleidete Wenzelskapelle. Eine kleine Tür mit sieben Schlössern in der südwestlichen Ecke der Kapelle führt zur Kammer der böhmischen Kronjuwelen.

Interessant ist der Veitsdom vor allem wegen seiner unterschiedlichen Baustile, die er in sich vereint. Aufgrund der über Jahre angelegten Bauarbeiten wechselten immer wieder die Stile. Der Hauptturm beispielsweise wurde gotisch begonnen, dann im Renaissancestil weitergebaut und schließlich im Barock beendet. Auffallend ist auch die stilwidrige Kupferspitze, die eigentlich nur provisorisch angebracht werden sollte, aber bis heute hält. Wunderschön sind auch die im ersten Plan nicht vorgesehenen Buntglasfenster, die die Erschaffung der Welt zeigen. Diese wurden aus mindestens 27.000 Gläsern zusammengesetzt.

Viele weitere hübsche Fenster gibt es in den Nebenkapellen zu sehen. Gerade die vielen unterschiedlichen Baustile machen den St. Veitsdom zu etwas Besonderem und zu einem der am besten besuchten Sehenswürdigkeiten in Prag. In der Ferienzeit muss deshalb mit langen Schlangen vor dem Eingang gerechnet werden.

Im Jahr 1997 wurde der Kirche ihre ursprüngliche Bezeichnung Kathedrale der Heiligen Veit, Wenzel und Adalbert wiederverliehen.

Wichtiger Tipp für Besucher: Besteigen Sie den 99 Meter hohen Turm (Hauptturm) des Doms. Eine bessere Aussicht über Prag werden Sie kaum finden.

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