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Tschechische Republik in Daten

Tschechische Republik in Daten.

1.1.1993: Erste feierliche Tagung der Abgeordnetenkammer im Vladislavsaal auf der Prager Burg.

19.1.1993: Die Tschechische Republik wurde als 180. Mitgliedsland der UNO angenommen.

Vaclav Havel

26.1.1993: Abgeordnete wählen Vaclav Havel zum ersten Präsidenten der Tschechischen Republik

1.3.1993: Ein Freihandelsabkommen zwischen der Tschechischen Republik, der Slowakei, Ungarn und Polen tritt in Kraft
30.6.1993: Die Tschechische Republik wird Mitglied des Europarates.
1.1.1994: TV NOVA, die erste private landesweite TV Station beginnt zu senden. Sie wird sofort erfolgreich und einflussreich..

9.2.1994: Die Regierung stimmt zu, dass die TR an der NATO-Partnerschaft für den Frieden teilnehmen wird.

1.2.1995: Das EU-Assoziierungsabkommen tritt in Kraft.
28.11.1995: Josef Zieleniec, Außenminister, unterzeichnet für die Tschechische Republik die OECD-Beitrittsurkunde.
31.5.-1.6.1996: Die erste Wahl zum Abgeordnetenhaus in der Tschechischen Republik fand statt. Die regierende Rechts-Mitte-Koalition an der Spitze mit Vaclav Klaus wurde bestätigt, hat aber die Mehrheit verloren.
15.-16.11.1996: Erste Runde der Wahlen für den neugegründeten 81-köpfigen Senat - die Oberkammer (Bundesrat) des Parlaments
Dezember 1996 - Januar 1997: Präsident Havel lässt sich wegen Lungenkrebs in Österreich operieren.

Vaclav Havel

21.1.1997: Der Ministerpräsident Vaclav Klaus und Bundeskanzler Helmut Kohl unterzeichnen die Deutsch-Tschechische Erklärung um historische Spannung zwischen beiden Ländern zu beruhigen. Diese Erklärung löst nicht die empfindliche Frage des Eigentums der Sudetendeutschen.

16.4.1997: Die Regierung präsentiert ein "Paket von Maßnahmen" zur Wiederherstellung der Wirtschaft nach einer deutlichen Verschlechterung der wirtschaftlichen Situation.

5.7.1997: Es beginnt ein reichlicher Regenfall, der zu den verwüstenden Überschwemmungen im Osten der Tschechischen Republik führt.

10.10.1997: Der Ministerpräsident Klaus und sein slowakischer Ansprechpartner Vladimir Meciar, veranstalten die erste Formalbesprechung in vier Jahren nach der Teilung der Tschechoslowakei.

23.10.1997: Das Parlament genehmigt Reformen über die Bildung von 14 regionalen Verwaltungsgesamtheiten.


30.11.1997: Zusammenbruch der Minderheitsregierung von Vaclav Klaus.

13.12.1997: Die Tschechische Republik ist eines von 10 Ländern, die eine offizielle Einladung zum Betritt in die EU erhalten, obwohl noch kein konkreter Zeitplan festgelegt wurde.

2.1.1998: Ein Beamtenkabinett auf der Spitze mit Josef Tosovsky, Generaldirektor der National-Bank wurde von dem Präsidenten Vaclav Havel ernannt.

22.2.1998: Das tschechische Eishockey-Team gewinnt goldene Medaille auf den 17. Olympischen Winterspielen in der japanischen Stadt Nagano. Es wird später von einer Masse der 150.000 Leute auf dem Prager Altstädter Ring begrüßt.


19.-20.6.1998: Vorfristige Parlamentwahlen. Es entsteht eine sozialdemokratische Minderheitsregierung.

12.3.1999: Es erfolgte der Beitritt der Tschechischen Republik, zusammen mit Polen und Ungarn zu NATO.

19.-28.9.2000: In Prag wurde das Treffen des Internationalen Währungsfonds (IWF) und der Weltbank veranstaltet, das die Fortsetzung der Reformen beider Organisationen bestätigte. Dieses Ereignis wurde von den Anti-Globalisation Demonstrationen und Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und den Demonstranten begleitet.

14.-15.6.2002: Ergebnisse der Parlamentwahlen führen zu einer schwachen Koalition der Sozialdemokraten mit den Christdemokraten und der Freiheitunion.

8.2002: Tschechische Republik trotzt den katastrophalen Überschwemmungen ihrer Geschichte. 200.000 Leute sind vorübergehend evakuiert, bis zu 20 Menschen sind ums Leben gekommen und die Kosten für die Behebung der Schäden werden auf Zehner von Milliarden der Tschechische Kronen bewertet.

21.-22.11.2002: Prag veranstaltet das NATO Summit, auf dem über vierzig Ministerpräsidenten und Staatschefs teilnehmen. Sieben weitere Länder, darunter die Slowakei, sind eingeladen, an der Allianz teilzunehmen.

In den Wahlen im Jahre 2002 kehrt die von der Sozialdemokraten geführte Koalition an die Macht zurück, aber Zeman, der an seine Funktion der Parteivorsitzenden schon von den Wahlen resignierte, wurde in der Funktion des Ministerpräsidenten von Vladimir Spidla ersetzt.
Václav Klaus wurde im 2003 zum Präsidenten gewählt und den Václav Havel ersetzt.

Im 2004, hat die Sozialdemokratie ein schlechtes Ergebnis bei den Wahlen in das Europäische Parlament erreicht. Spidla hat nur eng die Vertrauensabstimmung überlebt und anschließend auf seine Funktion des Ministerpräsidenten verzichtet. Er wurde von dem Sozialdemokraten Stanislav Gross ersetzt, der aber im April 2005 auf die Funktion des Ministerpräsidenten verzichtet hat, weil er von den persönlichen finanziellen Praktiken verdächtigt wurde.

Stanislav Gross wurde von seinem Kollegen – Sozialdemokraten Jiri Paroubek in der Funktion des Ministerpräsidenten ersetzt.

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Zurzeit ist die Tschechische Republik ein modernes und demokratisches Land mit einer reichen kulturellen und historischen Tradition.

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