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Tschechische Sprache

Es wird gesagt dass die tschechische Sprache wegen ihrer Komplexität schwer zu lernen ist.

Tschechische Sprache


Tschechisch (Čeština) gehört zu den westslawischen Sprachen, gemeinsam mit der slowakischen, polnischen, pommerschen (existiert nicht mehr) und Lausitzer Sorbischen Sprache. Das Tschechische wird von 12 Millionen Menschen in der Welt gesprochen, von denen etwa 10 Millionen in Tschechien leben. Tschechisch und Slowakisch sind sehr verständlich und dazu gehört auf dem niedrigeren Niveau auch Polnisch. Die meisten Erwachsenen Tschechen und Slowaken verstehen sich ohne Schwierigkeiten, weil sie vor der Teilung der Tschechoslowakei beide Sprachen auf dem nationalen TV und Radio hören konnten.
Die nach dem Jahre 1985 geborenen Leute verstehen sehr wenig Worte, die erheblich abweichen oder eine schnell gesprochene Sprache.
Es wird gesagt dass die tschechische Sprache wegen ihrer Komplexität schwer zu lernen ist. Die Komplexität beruht auf der extensiven Morphologie und der sehr freien alphabetischen Reihenfolge. Wie in allen slawischen Sprachen (mit Ausnahme der bulgarischen und mazedonischen Sprache), haben viele Wörter (besonders Substantive, Verben und Adjektive) viele Formen (Deklinationen). In diesem Zusammenhang nähern sich die tschechische und slowakische Sprachen, mehr als andere Sprachen der derselben Familie ihren indoeuropäischen Ursprüngen. Darüber hinaus sind Regeln der Morphologie in der tschechischen Sprache sehr unregelmäßig und viele Formen haben offizielle, umgangssprachliche und manchmal halboffizielle Varianten. Die Wortfolge dient zu der ähnlichen Funktion wie die Betonung und Regeln in der englischen Sprache. Oft sind alle Wortpermutationen in einem Satz möglich. Indem Permutationen meistens dieselbe Bedeutung bewahren, die nicht verschieden ist, weil Permutationen nur in der Themenschwerpunkt-Aussprache abweichen.

Wir können ein Beispiel vorführen:
Češi udělali revoluci (Tschechen haben die Revolution gemacht),
Revoluci udělali Češi (Es waren die Tschechen, die die Revolution gemacht haben),
und Češi revoluci udělali (Tschechen haben die Revolution gemacht).

Die Phonologie der tschechischen Sprache kann für Ausländer auch sehr schwierig sein. Zum Beispiel, einige Worte scheinen keine Vokale zu haben:
zmrzl (er ist gefroren),
ztvrdl (er ist hart geworden), scvrkl (geschrumpft),
čtvrthrst (Viertelhandvoll),
blb (Dummkopf),
vlk (Wolf),
and smrt (Tod).
Ein bekannter Beispiel ist die Phrase "strč prst skrz krk"die bedeutet:"sich den Finger in den Hals stecken". Konsonanten l und r, haben die Funktion der Vokale (Ein ähnliches Phänomen finden wir auch im amerikanischen Englisch, zum Beispiel der Vogel – bird wird als [brd] mit klangvollem r ausgesprochen). Tschechisch hat auch den Konsonant ř, ein Phonem, das nur diese Sprache hat und das für Ausländer sehr schwierig ausgesprochen wird. Für Ausländer klingelt dieser Konsonant sehr ähnlich zu zh. Eine bessere Angleichung kann klangvolles r in der Kombination mit zh sein, was manchmal als Orthographie für diesen Ton in der königlichen Verfassung des Kaisers des Heiligen Römischen Reiches Rudolf II vom 1609 benützt wurde.

Dialekte
In der Tschechischen Republik gibt es drei verschiedene Dialekte, die mehr oder weniger den geographischen Gebieten des Landes entsprechen. Sie unterscheiden sich von der traditionellen tschechischen Sprache und bilden eine Form der Diglossie.
In Boehmen ist ein Interdialekt (eine über den Dialekten stehende Sprachform) vorherrschend, der "allgemeines Tschechisch“ genannt wird. Er hat einige grammatische Unterschiede vom "Standardtschechisch", mit unterschiedlicher Aussprache. Die häufigsten Unterschiede in der Aussprache enthalten –ý, das in einigen Umständen -ej wird, -é das in einigen Umständen -ý- wird (-ej- in anderen), und Einfügen von protethischem v- auf dem Anfang von Worten, die mit o- beginnen.
Auch die Substantiv-Deklination ist verändert, vor allem fünfter Fall. Anstelle von verschiedenen Endungen (abhängig vom Geschlecht) werden Tschechen auf das End der Deklination im fünften Fall des Plurales -ama oder-ma geben. Auch die Aussprache verändert sich ein bisschen, weil Tschechen mehr Vokale als Mährer benützen. Es gilt vor allem für Prager Bewohner.

Der zweitgrößte Interdialekt wird in Mähren gesprochen. Dieser Dialekt hat einige vom Standardtschechisch völlig verschiedene Wörter. Im Unterschied zu Boehmen, hat Mähren mehrere lokale Dialekte, die Stadt zu Stadt variieren. Zum Beispiel in Brno, tramvaj (Straßenbahn) ist šalina (stammt aus Deutsch "Elektrische Linie). Alltäglich gesprochene Form in Mähren ist eine Mischung der gegebenen Interdialekte, die aus dem alten Lokaldialekt, aus Standardtschechischem und manchmal auch aus der Umgangsprache stammen. Der Einsatz des Standard-Tschechischen in den alltäglichen Situationen ist häufiger als in Boehmen und Mährer sagen, dass sie im Gegensatz zu den böhmischen Brüdern “richtige Sprache” sprechen.

Der drittgrößte Dialekt - Teshen Slesisch – wird in Schlesien, in der Nähe von Ostrava gesprochen. Dieser Dialekt ist auch dem Standardtschechischen näher, aber die Leute sprechen diesen Dialekt sehr schnell und die langen Vokale sind dieselbe wie ihre kurzen Gegenstücke.

Deklination
Fälle der Substantive beziehen sich auf die Nummer und werden durch die Frage gelernt auf die sie antworten. Wenn Kinder ein neues Wort lernen, sie sagen Fälle auf und benützen dabei eine Reihe von Beispielphrasen, wie folgt:

1. kdo/co? (wer/was?) - Nominativ
2. bez koho/čeho? (ohne wen/was?) - Genitiv
3. komu/čemu? (wem/was?) - Dativ
4. vidím koho/co? (Ich sehen wen/was?) - Akkusativ
5. volám (ich rufe) Vokativ
6. o kom/čem? (über wen/was?) - Lokativ
7. s kým/čím? (mit wem/mit was?) - Instrumental

Der verwendete Fall hängt von einer Anzahl der Variablen ab und kann deswegen für einen Ausländer sehr verwirrend sein.
Die einfachste von den Regeln die Deklination der Substantive beeinflussen ist die Verwendung von Präpositionen (předložky).Mit Ausnahme der Ausdrücke und allgemeinen Phrasen, ist jede Präposition mit einer bestimmten Deklination der Substantive verbunden.
Im Folgenden gibt es Grundbeispiele von allgemeinen Präpositionen und von ihren entsprechenden Substantiv -Fällen (Bemerkung: diese Beispiele stellen nur einen Umstand dar). Sehr oft kann eine Präposition mit zwei oder mehreren Fällen verwendet werden – abhängig von der Phrase)..
Genitiv: během (während), podle/dle (nach), vedle (neben), kolem (um), okolo (herum), do (in), od (von, z (aus), bez (ohne).
Dativ: k (zu), proti (gegen), díky (dank), "naproti" (gegenüber).
Akkusativ: skrz (durch), pro (für) "na" (auf/für).
Lokativ/Präpositional: o (über), na (auf), při (bei, in, um), v (in), po (nach, um).
Instrumental: za (hinter), před (vor), mezi (zwischen), pod (unter), s (mit) "nad" (über).
Viele von den erwähnten Präpositionen werden in verschiedenen Umständen verwendet. Zum Beispiel: wenn eine Bewegung oder Positionsänderung zum Ausdruck gebracht wird, werden Präpositionen wie nad, mezi, na, pod, usw. mit dem vierten Fall (Akkusativ) verwendet.

Der zweite Faktor, der die Deklination der Substantive beeinflusst, ist das verwendete Verb. In der tschechischen Grammatik dient der vierte Fall (Akkusativ) als direktes Objekt und der dritte Fall (Dativ) als undirektes Objekt. Mit einigen Verben soll der zweite Fall (Genitiv) verwendet werden. Zum Beispiel das Verb fragen "zeptat se" verlangt, dass die Person, der die Frage gestellt wurde, im zweiten Fall (Genitiv) ist und dass die Sache nach der wir fragen nach der Präposition "na" folgt (nach jemandem/etwas fragen.

Der dritte Faktor, der die Deklination der Substantive beeinflusst, ist die Nummer. Die tschechische Sprache hat einen sehr komplexes Zählungssystem, das auf den folgenden Beispielen der Masculinum-Substantive (Mann) erklärt wird:
Für die Nummer/Anzahl ein, natürlich der Singular verwendet wird: jeden muž (ein Mann).
Für die Anzahl von 2, 3, und 4, kann man jeden Fall verwenden, abhängig von der Funktion des Substantivs in der Phrase: dva muži (Nominativ). "Vidím dva muže" Ich sehe zwei Männer (Akkusativ).
Für die Anzahl von 5 bis zu dem Unendlichen, wird der zweite Fall (Genitiv) im Plural verwendet, wenn normalerweise das Substantiv im Nominativ, Akkusativ oder Vokativ ist: pět mužů. "Pět mužů je tam." Fünf Männer sind dort. "Vidím pět mužů." Ich sehe fünf Männer. Für andere Fälle, wird das Substantiv nicht im Genitiv (im zweiten Fall). "Nad pěti muži." Über fünf Männer (Instrumental).
Im Tschechischen haben auch Nummern ihre Deklinationsmuster. Zum Beispiel – die Nummer zwei wird auf folgende Weise dekliniert: Dva/dvě: Nominativ Dvou: Genitiv Dvěma: Dativ Dva/dvě: Akkusativ (o) dvou: Locativ Dvěma: Instrumental
Die Nummern sind im Singular, Plural und bleiben im Dual.
Das Dual wird nur für einige Teile des menschlichen Körpers verwendet, die in der Anzahl von zwei bestehen: Hände, Schultern, Augen, Ohren, Knie, Beine, Brüste. Aber für zwei von oben genannten Körperteilen (Augen und Ohren)ist das Dual nur informativ und betrifft nur sehr wenige Aspekte der Deklination.

Die Geschlechter sind männlich belebt, männlich unbelebt, weiblich und sächlich. Männliches belebtes Geschlecht wird nur zur Beschreibung der lebenden Sachen verwendet (Bemerkung: Pflanzen sind nicht in der Deklination der tschechischen Substantive für belebtes Geschlecht gehalten!). Es gibt Hunderte von Worten für lebende Sachen, die nicht Maskulinums-Worte sind (zum Beispiel morče ist Neutrum-Wort und bedeutet ein „Meerschweinchen ").

Software
Kodierung der tschechischen Buchstaben mit diakritischen Zeichen (vor allem mit háček, d.h.., č, ě, š, ř, und ž) ist nicht einheitlich und manchmal führt zu der falschen Darstellung und zum schlechten Druck von Texten. Zu der Kontrolle der speziellen Zeichen wird folgende Phrase verwendet: Příliš žluťoučký kůň úpěl ďábelské ódy ("ein zuviel gelbes Pferd stöhnte teuflische Oden"; sie muss mit Gross-und Kleinbuchstaben getestet werden.


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