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Karlsbrücke
Die Karlsbrücke ist eine gotische Steinbrücke, die die Altstadt mit der Kleinseite verbindet. Sie ist auf der vorderen Seite der Liste der Denkmäler, die Prager Besucher sehen müssen.
Karlsbrücke
Karlsbrücke (Karlův most)
Die Karlsbrücke ist eine gotische Steinbrücke, die die Altstadt mit der Kleinseite verbindet. In den ersten Jahrhunderten wurde sie Steinbrücke (Kamenný most) genannt. Ihre Errichtung wurde von dem tschechischen Koenig und Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Karl IV. im Jahre 1357 begonnen. Die Grundsteinlegung der Karlsbrücke durch Karl IV. erfolgte am 9. Juli 1357, exakt um 5,21 Uhr. Die Nummer 135797531, die auf dem Altstädter Turm eingeprägt wurde, von Astrologen als der günstigste Zeitpunkt für die Bau-Eröffnung der Karlsbrücke errechnet wurde.
Mit dem Bau wurde der Architekt Petr Parler beauftragt, dessen andere Werke auch den St. Veitsdom auf der Prager Burg einschließen. Um sie fester zu machen, wurde angeblich der Mörtel mit Eiern angereicht.

Anders als ihre Vorgängerin, überlebte die Karlsbrücke schon viele Fluten, die letzte im August 2002, als das Land die schlimmste Flut seit 500 Jahren erlebte. – Eidotter scheinen also eine gute Idee gewesen zu sein.

Das sind die einzigen Fluss-Pfeiler, die nach dem Hochwasser im Jahre 1890 noch nie repariert wurden. Überschwemmungen intensivierten Stimmen der Befürworter der gesamten Rekonstruktion der Brücke. Im Jahre 2005 hat die erste Phase der Rekonstruktion begonnen, die besonders auf den Aufbau eines neuen Hydroisolationssystems für den Schutz der Brücke orientiert ist. Die gesamte Rekonstruktion wird in Schritten durchgeführt und die Beendigung der ersten Phase ist für das Ende des Jahres 2010 geplant.

Die meisten von diesen Statuen sind Kopien. Die Originäle können Sie im Lapidarium sehen. Die bekannteste Statue ist wahrscheinlich die des St. Johannes von Nepomuk. Es ist ein tschechischer Märtyrer und Heiliger, der während der Herrschaft von Wenzel IV hingerichtet wurde und von der Brücke in die Moldau gestoßen wurde. Die Statuenplakette ist hell und klar dank der unzähligen Anzahl der Leute, die sie während der Jahrhunderte berührten. Die Statue zu berühren soll Glück bringen und eine Rückkehr nach Prag versichern.

Heute ist die Brücke eine Fußgängerzone (obwohl sowohl Bahn- als auch Autoverkehr in der Vergangenheit erlaubt war) und eigentlich immer gefüllt mit Leuten. Wenn Sie die Brücke mal wirklich "für Sie" haben wollen, kommen Sie spät nachts oder sehr früh am Morgen.
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